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St.
Vigil, auf Ladinisch Al Plan, liegt rund 1.201 m über dem
Meeresspiegel, umgeben von Bergen und Nadelwäldern. Das Dorf
ist von einer nunmehr
100-jährigen Fremdenverkehrstradition geprägt. Heutzutage
zählt das Tourismuszentrum stattliche 4.000 Fremdenbetten
in zahlreichen Beherbergungsbetrieben, sowie sonstige touristische
Infrastrukturen. Im Zentrum und in der unmittelbaren Umgebung
gibt es mehrere interessante Sehenswürdigkeiten.
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Die Pfarrkirche ist sicherlich die auffälligste
davon am Dorfplatz. Das barocke Gotteshaus mit dem gotischen Glockenturm
stammt aus dem Jahre 1798. Die Kuppelfresken im Inneren sind ein
Werk des damaligen Direktors der Kunstakademie von Augsburg, Matthäus
Günther.
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Ein sehr interessantes Naturdenkmal befindet sich genau vor der
Kirche. Die große alte Linde in einer Ecke des Dorfplatzes,
ist ein Zeuge der Geschichte. Im Schatten ihrer Äste wurden
früher die jährlichen Gerichtssitzungen abgehalten.
Die Familienoberhäupter der Gerichtsbarkeit kamen hier zusammen,
um über Missetäter und deren Straftaten zu beraten und
zu richten. Weit mehr als nur ein menschliches Schicksal wurde
hier entschieden. Heute steht der Baum unter Naturdenkmalschutz.
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Während sich die meisten Bauernhöfe in St. Vigil mit
der Zeit mitentwickelt haben, gibt es doch einige Gebäude
in den versteckten Ecken des Dorfes, die uns an alte Zeiten erinnern.
Die Bauernhäuser von Plazores und Taibun stammen aus der
Mitte des vergangenen Jahrtausends und sind die ältesten
des gesamten Gebietes. Enneberg war eine Lehensherrschaft, die
teils zum Benediktinerinnenkloster Sonnenburg, teils zum Bistum
Brixen gehörte. Adlige Familien wurden als Lehensherren eingesetzt,
wie die Familie Rost da Ras. Ihre kleine Burg/Festung ist heute
kaum noch als solche erkennbar, doch sie steht immer noch als
Zeitzeuge an ihrem Platz am Dorfrand.
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Wenige Km von St. Vigil entfernt finden wir das Dörfchen
La Plì/Pfarre. Das Leben ist hier noch sehr ruhig und einfach,
da das Dorf noch relativ gut vom Transitverkehr abgeschirmt ist.
Pfarre ist die Wiege der ladinischen Kultur, da hier die erste
Kirche des gesamten Tales stand. Hier wurde auch der erste Dekanatssitz
des Gadertales eingerichtet. Auch heute noch ist die Landwirtschaft
die dominierende Wirtschaftssparte. Die Einwohner hängen
sehr an ihre traditionellen Behausungen und so sind uns die uralten
Siedlungsformen rhätischen Ursprunges, die “Viles”
erhalten geblieben. Es handelt sich dabei um besondere Hofgruppen
und –anordnungen, die typisch für die ladinischen Täler
der Dolomiten sind. Die Häuser sind entweder kreis- oder
fächerförmig angeordnet und bilden so kleine, selbständige
Agglomerate, mit privaten und gemeinschaftlichen Bereichen. Charakteristisch
ist die Architektur, mit den Häusern aus Mauerwerk und aus
Holz, und den abseits stehenden Futterhäusern. Der Tourismusverein
von St. Vigil veranstaltet jede Woche geführte Ausflüge
zu diesen Perlen der ladinischen Kultur.
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Dal lato opposto della Val Badia, troviamo il paesino di Rina,
facente parte anch’esso del circondario di San Vigilio.
Situato alle pendici del Pütia, Rina è meta di chi
vuole trovare malghe tranquille,
lunghe passeggiate e … funghi!
L’attrazione per eccellenza per chi viene a San Vigilio
è sicuramente il Parco naturale di Fanes-Senes-Braies.
Istituito nel 1982, oggi è sicuramente il tesoro della
zona marebbana. Gli ospiti di San Vigilio possono trovarvi delle
malghe vastissime, delle montagne maestose, laghi, ruscelli, fiori
ed animali, rifugi, ecc. Partendo da Pederü si possono raggiungere
a piedi i rifugi più famosi della zona, quali il Fodara
Vedla, il Senes e Munt de Senes, o nella zona di Fanes il rifugio
Lavarella ed il rifugio Fanes.
Gli escursionisti potranno incontrare gli animali d’alpeggio,
ma con un po’di fortuna scorgeranno anche qualche marmotta,
qualche camoscio e perfino gli stambecchi. I più fortunati
potrebbero anche vedere un’aquila reale durante i suoi giri
di perlustrazione. Numerosi sono i sentieri segnati che conducono
i visitatori da un posto all’altro del parco. Per i più
esperti c’ è la possibilità di raggiungere
e superare i 3.000 m del Lavarella, del Conturines e di Cima Dieci.
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Per chi invece preferisce faticare poco e vedere tutto, c’è
il nuovo Centro visite del Parco Naturale a San Vigilio. Nel palazzo
dall’architettura vistosa, è istituito un museo multimediale
sul parco. Giochi, terrari, foto, filmati ecc. condurranno grandi
e piccini attraverso le meraviglie naturali di Fanes-Senes-Braies.
Naturalmente non possono mancare alcuni reperti provenienti dalla
famosa grotta di Conturines, dove vennero scoperti i resti antichissimi
di orsi delle caverne. L’ingresso è libero.
La zona di San Vigilio è un paradiso per chi vuole camminare
e scoprire gli angoli più belli della natura. Sono numerosissimi
i percorsi segnati, che coprono tutti i livelli di difficoltà
e di impegno. Presso gli uffici turistici sono disponibili cartine
e libretti che aiutano a trovare il percorso più adatto
alle proprie esigenze.
Per chi preferisce essere guidato alla scoperta di fiori, animali,
laghi e leggende, l’Associazione Turistica organizza, in
collaborazione con il Parco naturale, svariate escursioni tematiche
durante la settimana. Il programma è disponibile presso
l’ufficio turistico di San Vigilio.
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